
Fotos: Maurice Weiss, Hannah Wilson
12/2025: EUROPAS MOMENT
DEUTSCH-FRANZÖSISCHES HANDELN ANGESICHTS EINER SICH AUFLÖSENDE WELTORDNUNG
Am 4. und 5. Dezember 2025 findet der Pariser Platz Dialog erneut im Axica Convention Center in Berlin statt, diesmal unter dem Motto „Europas Moment – deutsch-französisches Handeln im Zeichen einer erodierenden Weltordnung“.
Die Reihe „Pariser Platz Dialogue“ findet nun bereits zum sechsten Mal statt und dient als Plattform für den Austausch, auf der Stimmen von beiden Seiten des Rheins zusammenkommen, um Ideen zu diskutieren und zu entwickeln, wie Frankreich und Deutschland gemeinsam mit ihren europäischen Partnern eine gemeinsame Zukunft gestalten und die deutsch-französische Zusammenarbeit langfristig fördern können.
Das zweitägige Programm umfasst gezielte Diskussionen nach der Chatham House Rule, in denen wichtige Prioritäten für die Zukunft Europas behandelt werden:
Diskussion 1: Europäische Industrie: Gefangen zwischen einem neuen China-Schock und der US-Zollkrise
- DIANE COYLE, Bennett-Professorin für öffentliche Politik an der Universität Cambridge
- JÉRÔME CREEL, Leiter der Forschungsabteilung des Observatoire Français des Conjonctures Economiques
- MICHAEL HAGER, Kabinettschef von Kommissar Valdis Dombrovskis
- ARMIN STEINBACH, Generaldirektor für Wirtschafts- und Finanzpolitik im Bundesministerium der Finanzen
- Moderation: PHILIPP JÄGER, Senior Policy Fellow am Jacques Delors Centre, Centre
Diskussion 2: Finanzierung der Zukunft Europas: Prioritäten des kommenden EU-Haushalts
- YANNICK BURY, Mitglied des Bundestages, Vorsitzender des Unterausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union im Haushaltsausschuss
- NATHALIE GEORGES, Leiterin der Abteilung Makroökonomische Politik und Europäische Angelegenheiten im französischen Finanzministerium
- JUDITH HERMES, Generaldirektorin für Europäische Politik und Internationale Finanzpolitik im Bundesministerium der Finanzen
- STÉPHANIE RISO, Generaldirektorin der Generaldirektion Haushalt der Europäischen Kommission
- Moderation: NILS REDEKER, stellvertretender Co-Direktor des Jacques Delors Centre
Diskussion 3: Eine Frage der Macht: Hat die EU das Zeug dazu, sich in feindseligen geopolitischen Gewässern zu behaupten?
- THOMAS FRIANG, Geschäftsführer des ESSEC Institute for Geopolitics & Business
- ARANCHA GONZÁLEZ, Dekanin der Sciences Po Paris School of International Affairs
- ALMUT MÖLLER, Direktorin für europäische und globale Angelegenheiten beim European Policy Centre
- Moderation: SÉBASTIEN MAILLARD, Sonderberater des Jacques Delors Institute
Diskussion 4: Auf der Suche nach nuklearen Schutzschirmen und konventioneller Abschreckung: Wie können wir die Sicherheit Europas gewährleisten?
- RONAN LE GLEUT, Senator und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für europäische Angelegenheiten
- CLAUDIA MAJOR, Senior Vice President für transatlantische Sicherheit beim German Marshall Fund
- MÉLANIE ROSSELET, Referentin im Zentrum für Analyse, Planung und Strategie des Ministeriums für Europa und auswärtige Angelegenheiten
- Moderation: NICOLE KOENIG, Leiterin der Abteilung Politik bei der Münchner Sicherheitskonferenz
Rundtischgespräch 1: Zu viele Flaggen, zu wenig Kapazitäten? Konsolidierung der europäischen Verteidigungsindustrie
- GRÉGORY CLAEYS, Direktor der Wirtschaftsabteilung beim Haut-Commissariat à la Stratégie et au Plan
- ESTER SABATINO, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Verteidigungs- und Militäranalyse am International Institute for Strategic Studies
- ROLAND THEIS, Mitglied des Bundestages, Koordinator der CDU/CSU-Fraktion für den Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union
- SANDER TORDOIR, Chefökonom des Centre for European Reform
- Moderation: SYLVIE MATELLY, Direktorin des Jacques Delors Institute
Rundtischgespräch 2: Digitale Souveränität und demokratische Resilienz: Zwei Seiten derselben Medaille?
- JOANNA BRYSON, Professorin für Ethik und Technologie an der Hertie School
- ALICIA COMBAZ, Gründerin und CEO von Make.org
- FELIX KARTTE, Politikunternehmer und Sonderberater der Europäischen Kommission
- ANNA LÜHRMANN, Mitglied des Bundestages, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für digitale Transformation und Modernisierung der Verwaltung
Diskussion 5: Optionen für einen Neuanfang: Weimar+, Koalitionen der Willigen und die Notwendigkeit einer europäischen Avantgarde
PASCAL LAMY, Koordinator des Jacques Delors Think Tanks Network
OLIVER LINZ, Leiter des Referats für politische Planung im Auswärtigen Amt
ALEKSANDRA MAATSCH, Professorin und Inhaberin des Jean-Monnet-Lehrstuhls an der Universität Wrocław
NICOLAI VON ONDARZA, Leiter der Abteilung EU/Europa-Forschung am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Moderation: THU NGUYEN, stellvertretende Co-Direktorin des Jacques Delors Centre
MÖCHTEN SIE AUCH TEILNEHMEN?
MELDEN SIE SICH ZU UNSEREM ÖFFENTLICHEN PANEL AN!
Im Anschluss an die Diskussionen nach der Chatham House Rule bietet eine virtuelle öffentliche Podiumsdiskussion am 10. Dezember 2025 die Gelegenheit zu einem breiteren Austausch und zur Weitergabe von Erkenntnissen und Ergebnissen aus dem geschlossenen Pariser Platz-Dialog:
- DANIELA SCHWARZER, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung
- SHAHIN VALLÉE, Senior Associate Fellow beim Deutschen Rat für Außenbeziehungen
- GEORGINA WRIGHT, Sonderberaterin des Präsidenten und Senior Fellow beim German Marshall Fund of the United States
- Moderation: THU NGUYEN, stellvertretende Co-Direktorin am Jacques Delors Centre
Vor dem Hintergrund einer beispiellosen Konvergenz von Bedrohungen, denen die EU ausgesetzt ist, wird das Panel untersuchen, wie sich die EU strategisch in institutioneller, geopolitischer und wirtschaftlicher Hinsicht positionieren kann, um sich auf aktuelle und zukünftige Schocks vorzubereiten. Die Teilnehmer sind eingeladen, Fragen zu stellen und sich an diesem Dialog über die Zukunft Europas zu beteiligen.
Sie können sich hier für das öffentliche Podium am 10. Dezember anmelden: