Pariser Platz Gespräche
Dezember 2023
Am 30. November und 1. Dezember 2023 trafen sich französische und deutsche Teilnehmer in Berlin zu unserem jährlichen Pariser Platz Dialog, um gemeinsame Herausforderungen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu diskutieren. Die Veranstaltung bestand aus zweitägigen Chatham-House-Diskussionen mit prominenten Persönlichkeiten aus beiden Ländern. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto „De-risk and Decarbonise – Carving a common path towards a green and resilient EU“. Zu den Themen gehörten die Zukunft des Binnenmarktes, eine grüne Industriestrategie für Europa, globale Dekarbonisierungsbemühungen, ein gerechter grüner Übergang, die europäische Beschaffung von Verteidigungsgütern, institutionelle Reformen der EU sowie die Dynamik und die Prioritäten der nächsten EU-Kommission.

Foto: Maurice Weiß, Monique Ullrich
Dezember 2022
Am 1. und 2. Dezember 2022 trafen sich französische und deutsche Teilnehmer*innen in Berlin, um über gemeinsame Herausforderungen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu diskutieren. Die Veranstaltung bestand aus zwei Tagen Chatham-House-Diskussionen zwischen prominenten Persönlichkeiten aus beiden Ländern, gefolgt von einer öffentlichen Veranstaltung, bei der unser Direktor Johannes Lindner mit Journalisten über unseren Standpunkt zu wichtigen Themen wie Energie, Sicherheit, wirtschaftliche Perspektiven und die Reform der europäischen Institutionen sprach. Während des Chatham House-Teils ging es unter anderem um Inflation, europäische Verteidigung, Energiepolitik und EU-Erweiterung.

Foto: Maurice Weiß, Monique Ullrich
Dezember 2021
Mit der neuen deutschen Regierung, der französischen EU-Ratspräsidentschaft, die am 1. Januar beginnt und den bevorstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Frankreich ist die Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen noch nicht entschieden. Wie können Frankreich und Deutschland an diesem Scheideweg, der für Europa entscheidend ist, einen gemeinsamen Plan für die Zeit nach den Wahlen in diesem besonderen Kontext ausarbeiten? Am 13. und 14. Dezember trafen sich mehr als 50 hochrangige Entscheidungsträger:innen aus Frankreich und Deutschland, um verschiedene Themen im Zusammenhang mit der deutsch-französischen Zusammenarbeit zu diskutieren.

Bild: CC Maarten van Maanen, Quelle: Flickr
Dezember 2020
Die erste Pariser Platz-Konferenz als Leitveranstaltung der deutsch-französischen Dialogreihe fand am 1. und 2. Dezember 2020 online statt. Die Pandemie stellt Europa weiterhin vor große Herausforderungen und erfordert dringend transnationale Reaktionen. Wir brauchen heute mehr denn je eine intensive deutsch-französische Zusammenarbeit, die auch als europäische Triebkraft fungiert. Wie können Deutschland und Frankreich ihre Gesellschaften auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten? Wie können sie einen gemeinsamen Ansatz entwickeln?

Spotlight
Oktober 2024
Stärkung der europäischen Verteidigung in Zeiten des Umbruchs – Welchen Beitrag können Frankreich und Deutschland leisten?
Europas Unterstützung der Ukraine gegen Russlands Aggression ist von entscheidender Bedeutung. Insbesondere von Frankreich und Deutschland als führende Mitgliedsstaaten in Verteidigungsfragen wird erwartet, sich untereinander abzustimmen und neue Initiativen zu ergreifen. Diese Einschätzung gab Tobias Lindner, Staatsminister im Auswärtigen Amt, bei unserer Spotlight-Veranstaltung am 17. September an der Sciences Po in Paris.
In einer anregenden Diskussion mit Studierenden der Sciences Po Paris betonte Staatsminister Lindner die entscheidende Rolle der deutsch-französischen Zusammenarbeit zur Stärkung der europäischen Verteidigung.


Er betonte außerdem, dass die Führungsrolle Frankreichs und Deutschlands in Verteidigungsinitiativen, zusammen mit einer „Politik der offenen Tür“, die es anderen Mitgliedsstaaten ermöglicht, sich anzuschließen, der Schlüssel zur Vertiefung militärischer Integration und eines geeinten Europasim Umgang mit wachsenden Sicherheitsbedrohungen ist.


In seiner Ansprache hob Staatsminister Lindner drei strategische Prioritäten hervor, um die Zukunft Europas angesichts anhaltender Herausforderungen zu sichern:
Fortlaufende Unterstützung für die Ukraine: Erstens betonte er, dass eine kontinuierliche Unterstützung der Ukraine unerlässlich sei, da das Land neben seinem Territorium und seiner Sicherheit auch die liberalen Werte verteidigt, die die Grundlage für Frieden und Stabilität in Europa bilden.
Verstärkte europäische militärische Zusammenarbeit und Abschreckung: Zweitens rief er zu verstärkten Investitionen in die europäische militärische Zusammenarbeit sowie in die Glaubwürdigkeit einer europäischen Abschreckungsfähigkeit auf, indem die Beiträge zur NATO aufgestockt, kritische Fähigkeitslücken geschlossen und gleichzeitig die Rüstungsproduktion angekurbelt werden.
Ausweitung der globalen Sicherheitsrolle Europas: Drittens forderte er Europa auf, seinen Sicherheitsfokus über seine Grenzen hinaus auszudehnen und die internationale Zusammenarbeit zu verstärken, um der steigenden Nachfrage nach der Rolle der EU als globaler Sicherheitsakteur gerecht zu werden.
Diese Spotlight-Veranstaltung, die Teil der Reihe Pariser Platz Gespräche ist, wurde von Johannes Lindner, Co-Direktor des Jacques Delors Centre, und Anne-Célia Feutrie, geschäftsführende Direktorin der School of Public Affairs, eingeleitet. Arancha González, Dekanin der Paris School of International Affairs, moderierte die Diskussion.
März 2023
Der russische Angriffskrieg hat die bestehende internationale Ordnung ins Wanken gebracht. Am 9. März diskutierte Jörg Kukies, Staatssekretär im Kanzleramt, wie mit die Folgen dieses Krieges angegangen werden. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Paris School of International Affairs von Sciences Po statt und wurde von Arancha González Laya, Dekanin von Sciences Po PSIA, sowie Johannes Lindner, Direktor des Jacques Delors Centre, moderiert.

Wissenschaft trifft Politik
September 2023
Am 12. September 2023 haben wir in der historischen Paulskirche in Frankfurt das 175. Jubiläum der Revolutionen von 1848 mit Diskussionen über ihr Vermächtnis und ihre Bedeutung für die heutige Europäische Union gefeiert. Die Veranstaltung, an der hochrangige Redner teilnahmen, umfasste zwei Hauptpanels: “Zwischen europäischer Demokratie und Nationalstaat: Wie gehen wir weiter?” mit Dr. Katarina Barley, Pervenche Berès, Dr. Norbert Röttgen und Charles Sitzenstuhl, moderiert von Dr. Johannes Lindner, sowie “Vor nationalen Vorstellungen: Wie europäisch waren die Revolutionen von 1848?” mit Dr. Alexandra Bleyer, Dr. Jörg Bong und Prof. Dr. Quentin Deluermoz, moderiert von Dr. Nils Minkmar.

Fotos: CC lapping, Quelle: Pixabay
Juni 2022
Am 27. Juni 2022 war es soweit: wir konnten uns endlich bei unserem Event wieder in Person treffen. Wissenschaft trifft Politik hat hybrid stattgefunden und wie der Name es schon verrät, hochrangige Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik zusammengebracht, um die brennenden Fragen rund um das die europäische Souveränität zu diskutieren: die Energiekrise und die Sicherheitspolitik, aber auch das, was Deutschland und Frankreich in die EU-Institutionen in den nächsten Monaten einbringen sollen.

Fotos: Thomas Lobenwein
Juni 2021
Kluge Lösungen jenseits von nationalen Grenzen sind gefragt, denn die Zeit für nachhaltige Politik drängt: Ob es um die Dekarbonisierung der Wirtschaft, steigende Sicherheitsrisiken durch den Klimawandel, oder eine grüne Finanzwirtschaft geht. Wie können Deutschland und Frankreich zu einer klimapolitisch ambitionierten Politik beitragen, wie können sie gemeinsam den europäischen Weg hin zur Klimaneutralität ebnen? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse sollten diesen Weg prägen?

Foto: Anders J, Quelle: Unsplash
Juni 2020
Während die ersten Reaktionen der europäischen Mitgliedsstaaten auf die Coronakrise von mangelndem Austausch und Solidarität zeugten, markierte die deutsch-französische Initiative zur wirtschaftlichen Erholung Europas nach der Coronakrise einen Kurswechsel. Der fruchtbare Austausch zwischen Politikerinnen und Akademikerinnen auf der Konferenz „Der Wiederaufbau Europas nach der Coronakrise: Was können Frankreich und Deutschland tun?“ am 26. Juni 2020 unterstrich die herausragende Wichtigkeit, Brücken zwischen Wissenschaft und politischen Entscheidungsträgern zu bauen. Hierbei konnte aufgezeigt wurde, welche Lehren und bewährte Praktiken bereits aus dieser Krise gezogen werden können.

Foto Quelle: Shutterstock
Deutsch-französisches Sicherheitsforum
Februar 2021
Unser deutsch-französisches Sicherheitsforum brachte Experten zusammen, um die dringendsten Sicherheits- und Verteidigungsfragen zu erörtern, mit denen Europa heute konfrontiert ist. Die Veranstaltung setzte sich aus zwei Panels zusammen: “Was ist der nächste Schritt für die europäische Souveränität?” und “Sollte die EU ihren strategischen Kompass neu ausrichten?” Im ersten Panel unterstrichen die Teilnehmer die Bedeutung gemeinsamer Antworten auf Sicherheitsfragen und betonten, dass ein gemeinsames Vorgehen möglich ist. In der zweiten Diskussionsrunde betonten die Teilnehmer, dass der Strategische Kompass nur ein Ausgangspunkt für die europäische Verteidigung sei und dass sich im Laufe der Zeit sowohl mehr Tiefe als auch mehr Breite entwickeln dürften.
